Workshop mit dem Architekten Konrad Wolf

So, 23.08.2020, 11 – 13 Uhr

– Im Rahmen des Internationalen Tags der Erinnerung an den Sklavenhandel und dessen Abschaffung –

Ausgehend von der mangelnden Sichtbarkeit Anton Wilhelm Amos an der Herzog August-Bibliothek in Wolfenbüttel fragen der Architekt Konrad Wolf und das Kollektiv „Amo – Braunschweig Postkolonial“ nach der öffentlichen Erinnerung in der Region, in der Amo aufwuchs.

Warum ist Amo bis heute in Braunschweig und Wolfenbüttel weitgehend unbekannt und so wenig aus seiner Biografie überliefert? Welche Auswirkungen hatten kolonialistisch und rassistisch geprägte Vorstellungen auf seinen Lebensweg? Warum wird sich an einzelne Personen erinnert und an andere nicht? Und wie kann eine Institution eine aktive Rolle in unserer Erinnerungskultur spielen? Ausgehend vom Konzept eines Anton Wilhelm Amo-Centers wollen wir gemeinsam Ideen entwickeln, welche Möglichkeiten denkbar wären, um mit diesen Fragen umzugehen.

Kosten: frei / Spende,
Anmeldung bis Freitag, 21.08.2020 unter vermittlung@kunstvereinbraunschweig.de oder telefonisch unter 0531/49556